Typ 6 – Skeptiker*in

Sechsen haben ein Gespür für mögliche Gefahren und Probleme und ergreifen Vorsorgemaßnahmen, um sich und andere zu schützen. Sie sind „Skeptiker*in“, prüfen und hinterfragen kritisch und fordern Beweise ein. Wenn sie sich aber schließlich mit einer Sache oder Person identifizieren, sind sie sehr loyal. Sechsen nehmen ihre Welt als einen Ort voller Risiken, in der sie niemandem trauen können und in der sie sich daher absichern möchten, wahr. Ihr Arbeitsstil ist vorausschauend und vorbeugend.
Phobische Sechsen fühlen sich ständig bedroht und mit vermeidbaren Risiken konfrontiert. Sie hinterfragen Absichten und Vorhaben, damit sie die Lage einschätzen und Vorkehrungsmaßnahmen ergreifen können. Sie wirken oft pessimistisch.
Kontraphobische Sechsen stellen sich unter der Devise „Angriff ist die beste Verteidigung“ proaktiv möglichen Risiken und fordern vermeintliche „Bedroher*in“ (verbal) heraus, um die Lage einzuschätzen haben. Sie wirken oft mutig.

So verhalten sich die Persönlichkeitstypen 6 und 3 des Enneagramms untereinander.

Was Typ 6 gut kann...
  • Beraten, warnen
  • Strategien entwickeln
  • Sicherheitsrisiken erkennen
  • Vorbeugemaßnahmen ergreifen
  • Motive und Absichten hinterfragen
  • Advokat des Teufels sein
  • Argumente auf Hieb- und Stichfestigkeit prüfen
  • Rückendeckung geben
  • Sich in den Dienst einer Sache stellen
  • Intrigen aufdecken